23 | Mai | 2017

Virtuelle Inbetriebnahme: VESCON setzt auf die Zukunft.

Schneller, flexibler, günstiger: Bei der Programmierung von Robotern und Anlagen wachsen die Anforderungen der Kunden stetig. Wer sie auch in Zukunft erfüllen möchte, muss kontinuierlich die eigene Effizienz verbessern - und dabei auch auf neue Technologien wie die virtuelle Inbetriebnahme setzen. Mit der ATEC GmbH verfügt die VESCON Gruppe über einen der wenigen Spezialisten in diesem Bereich.

Virtuelle Inbetriebnahme - handfeste Vorteile.

Die Programmierung von Robotersystemen und Produktionsanlagen ist naturgemäß ein sehr arbeits- und kostenintensives Unterfangen. Umso wichtiger ist es, Qualität und Performance von Anfang an sicherzustellen. Die virtuelle Inbetriebnahme bietet dafür alle Möglichkeiten. Sie ist nichts anderes als eine vorweggenommene Inbetriebnahme unter realen Bedingungen. Der entscheidende Unterschied: sie erfolgt ausschließlich am Computer. Dadurch kann sie jederzeit flexibel durchgeführt werden, zum Beispiel um bestimmte Teilprozesse oder Funktionen der Programmierung gezielt zu testen. Eventuelle Defizite können frühzeitig erkannt und beseitigt werden, wodurch sich der Zeit- und Kostenaufwand ganz erheblich reduziert.

 

"Bei immer mehr Projekten, insbesondere in der Automobilbranche, wird die virtuelle Inbetriebnahme zu einem entscheidenden Effizienzfaktor, ohne den die vorgegebenen Zeit- und Kostenhorizonte kaum mehr eingehalten werden können", so Benjamin Völzke, der bei der ATEC GmbH im Raum München zu den Experten für die virtuelle Inbetriebnahme zählt. "Bestes Beispiel ist ein Projekt für einen bekannten Sportwagenbauer, das wir im letzten Jahr erfolgreich realisieren konnten. Es handelte sich um mehrere Rohbauanlagen, die in nur drei Monaten reiner Baustellenzeit errichtet und programmiert werden mussten. In enger Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer, der für die physische Errichtung zuständig war, konnten wir die Programmierung im Rahmen eines Just-in-time-Prozesses fertigstellen. Ohne die virtuelle Inbetriebnahme, mit der wir die einzelnen Anlagen in jeder Projektphase prüfen und optimieren konnten, wäre das nicht möglich gewesen."

 

Obwohl die virtuelle Inbetriebnahme ganz entscheidende Vorteile bietet, gibt es bislang nur wenige Unternehmen, die diese Technologie vollumfänglich beherrschen. ATEC setzte schon früh auf die virtuellen Möglichkeiten und gehört heute zu den führenden Spezialisten in diesem Bereich. Für Benjamin Völzke steht fest, dass in Zukunft kaum mehr ein Weg an dieser Technologie vorbeiführt: "Die Anlagen und Systeme werden immer komplexer und auch der Wettbewerbsdruck auf unsere Auftraggeber in der Automobilindustrie wächst. Beides zusammen führt immer häufiger zu Projektanforderungen, die ohne die virtuelle Inbetriebnahme kaum zu erfüllen sind. Dabei steht nicht nur die Fehlersuche im Vordergrund. Virtuell können wir auch die Performance optimieren, da wir schon in sehr frühen Entwicklungsstadien detailliert sehen, wie alle Komponenten zusammenarbeiten. Ein entscheidender Vorteil, von dem unsere Kunden nachhaltig profitieren."

 

Einer dieser Kunden wird in naher Zukunft wieder ein Automobilhersteller sein: "Demnächst beginnen die Vorbereitungen für ein komplexes Anlagenprojekt, bei dem die virtuelle Inbetriebnahme eine entscheidende Rolle für die Einhaltung des Übergabetermins und für die Qualität spielen wird. Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen."

 

 

Steckbrief: ATEC GmbH.

 

Die ATEC GmbH ist ein ausgewiesener Spezialist für Turn-Key-Lösungen im Bereich der elektrotechnischen Automatisierungstechnik. Als mittelständischer Anlagenbauer liegt der Branchenschwerpunkt im Bereich der Automobilindustrie. Sowohl ATEC als auch die Tochtergesellschaft AMIS GmbH gehören zur VESCON Gruppe, die mit rund 490 Mitarbeitern in vier europäischen Ländern vertreten ist.