17 | Juni | 2015

VESCON beweist Know-how: Letzte Bauphase im Umspannwerk Dollern.

Für den Übertragungsnetzbetreiber TenneT erneuert VESCON seit 2012 das Umspannwerk Dollern bei Hamburg. Die Herausforderung dabei: Der laufende Betrieb muss unter allen Umständen gewährleistet werden. Vor kurzem begann der dritte und letzte Bauabschnitt.

VESCON beweist Know-how - Neubau auf "grüner Wiese" können viele.

 

Das 380-kV-Umspannwerk Dollern ist ein entscheidender Knotenpunkt des Übertragungsnetzbetreibers TenneT. Hier treffen sich die Nord-Süd-Trasse von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland und die Ost-West-Trasse von Hamburg in Richtung Niederlande. Seit 2012 findet die Kompletterneuerung des Umspannwerks in drei Bauabschnitten statt. VESCON konnte alle drei Ausschreibungen gewinnen und arbeitet seit März diesen Jahres an der letzten Phase, die Ende 2016 abgeschlossen sein wird.

 

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Anlagen im laufenden Betrieb zu erneuern. Denn aufgrund der Bedeutung im Übertragungsnetz von TenneT kann das Umspannwerk nicht einfach abgeschaltet werden. VESCON gilt als Spezialist für derartige Aufgaben, die nicht nur besonders qualifizierte Fachkräfte vor Ort erfordern, sondern auch ein Höchstmaß akribischer Planung voraussetzen. Auch deswegen hat sich TenneT für die Zusammenarbeit mit VESCON entschieden.

 

"Um den laufenden Betrieb gewährleisten und die eng getakteten Termine einhalten zu können, müssen wir sehr detailliert planen. Alleine die jetzt laufende, letzte Bauphase besteht aus 37 Teilabschnitten. Immer wieder müssen wir Provisorien schaffen, um längere Abschaltungen einzelner Bereiche zu vermeiden", erläutert Mihai Ticiu, der das Projekt bei VESCON leitet. Wie groß die Herausforderung wirklich ist, wird besonders bei den drei Sammelschienen deutlich. "Wir können immer nur eine davon abschalten und erneuern. Das heißt, die beiden anderen bleiben in Betrieb. Bei dieser Anlage (380kV) bedeutet das, dass wir jederzeit in der Nähe von unter Hochspannung stehenden Teilen arbeiten. Wird der Mindestabstand von vier Metern unterschritten, besteht Lebensgefahr. Diese Arbeiten können nur durch wirklich erfahrene und umsichtige Kollegen durchgeführt werden, denn Sicherheit steht an erster Stelle." Hinzu kommt der erhebliche Abstimmungsbedarf mit den Unternehmen, die für den Stahlbau und die Fundamente zuständig sind. Trotz dieser erschwerten Bedingungen ist der bisherige Verlauf der Arbeiten absolut zufriedenstellend: "Bis jetzt haben wir alle Hürden gemeistert und liegen im Zeitplan."