04 | Dezember | 2013

Austrian Power Grid (APG) vertraut auf VESCON.

Im Rahmen des Projektes -Salzburgleitung- arbeiten VESCON Energy aus Fellbach und Kehrer Technik aus Regensburg eng zusammen - zum Nutzen des Kunden und Betreibers Austrian Power Grid (APG), der von der Kombination aus verschiedenen Spezialisten profitiert.

Um den 380-kV-Ring des österreichischen Verbundnetzes zu komplettieren, plant der Höchstspannungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) die Aufrüstung und den Neubau diverser Umspannwerke entlang der so genannten Salzburgleitung.

 

Seit November 2011 ist auch VESCON Energy mit im Boot. Gemeinsam mit der Kehrer Technik GmbH aus Regensburg erhielten unsere Kollegen aus Fellbach den Auftrag für die Grundsatzplanung der Umspannwerke Kaprun, Pongau und Salzburg. Beide Unternehmen können nicht nur auf langjährige, gemeinsame Erfahrungen bei der Planung von Großprojekten verweisen, sondern ergänzen sich darüber hinaus auch optimal. Kehrer bringt das notwendige bautechnische Know-how mit, während unsere Spezialisten von VESCON Energy die elektrotechnische Kompetenz besitzen.

 

Für APG hatte und hat die Kombination aus beiden Unternehmen entscheidende Vorteile. So konnten vielfältige Umsetzungsvarianten in kürzester Zeit untersucht und das Optimum aus Nutzen, Flächenbedarf und Verfügbarkeit ermittelt werden. Nach nicht einmal einem Jahr, im September 2012, konnten die Planungen bereits den entsprechenden Genehmigungsbehörden vorgelegt werden. Dass alles in so kurzer Zeit bewältigt wurde, war in erster Linie der ausgezeichneten Zusammenarbeit von APG, Kehrer Technik und VESCON Energy zu verdanken.

 

Nachdem alle Genehmigungsprozesse durchlaufen waren, erhielt VESCON Energy von der APG den Auftrag für die elektrotechnische Detailplanung des Umspannwerkes Kaprun. Hier befinden sich bisher Anlagen der Spannungsebenen 110-kV und 220-kV. Da das Ende der Lebensdauer erreicht ist, soll die 220-kV-Anlage durch eine neue 380-kV Anlage ersetzt und die 110-kV Anlage umfangreich ertüchtigt werden.

 

Um den Platzbedarf dabei möglichst gering zu halten und einen Eingriff in die bestehende Ortsstruktur zu minimieren, hat sich die APG entschieden, die 380-kV-Anlage in SF6-Technik zu errichten. Diese Technik erlaubt es, einen Großteil der Anlage in einer Halle unterzubringen.

 

Die Herausforderung bei diesem Projekt besteht darin, die neue 380-kV-Anlage auf dem Gelände der bestehenden 220- und 110-kV-Anlage zu errichten, jedoch während der Bauphase den laufenden Betrieb nicht wesentlich einzuschränken.

 

Die APG wollte für dieses herausragende Projekt kein Risiko eingehen und die hervorragende Zusammenarbeit mit einem bewährten Team fortsetzen. Die erneute Vergabe an uns ist auch eine Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir danken dem Team für die bisher geleistete Arbeit und wünschen gutes Gelingen bei der Detailplanung!